Die Eiche und das Schilfrohr von La Fontaine bunt gestickt

Fabel Jean de La Fontaine Die Eiche und das Schilfrohr

8,33 €

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Die Eiche und das Schilfrohr in Kreuzstich



Die Eiche und das Schilfrohr - Eine Fabel von Jean de La Fontaine.
Zählmuster für Kreuzstich oder Petit Point Stickerei.

Jede Stickvorlage aus dieser Serie ist in zwei Ausführungen vorhanden: bunt auf der Vorderseite, einfarbig auf der Rückseite. Dank des großen Formats (DIN A3 - 29,7 x 42 cm) sind unsere Vorlagen sehr gut lesbar.

Motivgröße: 90 x 90 Stiche.
Auf 12-fädigem Leinen über zwei Gewebefäden: 15 x 15 cm.
Auf 16-fädigem Leinen über zwei Gewebefäden: 11,3 x 11,3 cm.
Auf Aïda 5,5: 16,5 x 16,5 cm.
Achtung: Beim Berechnen des Stoffverbrauchs ist wichtig, genügend Rand um die Stickerei mit einzuplanen!

Es werden noch 10 Farben Stickgarn benötigt. Wir empfehlen unser Stickgarn Retors du Nord: 2013, 2034, 2039, 2041, 2302, 2332, 2350, 2443, 2445 und 2777.

Unsere Vorlagen sind in einem hübschen Umschlag aus fester Pappe verpackt. Motiv- und Farbverpackung sind vom Lagerbestand abhängig. Auf der Umschlaginnenseite werden die wichtigsten Stickstiche zusammengefasst.

Vorlage OHNE Stoff und Garn!

Die Eiche und das Schilfrohr ist auch in der Stickpackung Fabeln von La Fontaine - Teil 4 enthalten.

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Zum Schilfrohr sprach einmal die Eiche:
»Ich finde, daß du Grund zur Klage hast,
Ein winziger Vogel schon wird dir zur Last,
Der schwächste Windhauch, der im Teiche
Das Wasser kräuselt, biegt dir fast
Den Kopf zur Erde, während ich mein Haupt,
Stolz wie der Kaukasus, nicht nur dem Licht,
Nein, auch dem Sturm entgegenhebe,
Und da, wo ich im Zephir schwebe,
Ist dir's, als ob der Nordwind schnaubt.
Ach ja, du Armer, ständest du nur nicht
Dort so im Freien, sondern mehr im Schutz
Der Blätter, die nach allen Seiten
Sich dicht um meine Zweige breiten,
So bötest du dem Sturm wohl Trutz.
Jedoch es läßt sich nicht bestreiten,
Daß euer schwächliches Geschlecht
Stets dort zu Hause, wo die Winde jagen,
Und darum muß ich leider sagen,
Natur behandelt euch gar ungerecht.«
»Aus gutem Herzen,« sagte drauf das Rohr,
»Entspringt dein Mitgefühl; indes bevor
Du urteilst, mußt du auch bedenken,
Daß mich die Winde wenig kränken.
Ich beuge mich und breche nicht; bis jetzt
Hast du dem Sturm dich tapfer widersetzt
Und krümmtest nicht vor ihm den Rücken,
Doch warte ab, ob bis zuletzt
Steifnackigkeit und Trotz dir glücken.«
Kaum war's gesagt, da kam in tollem Flug
Der schlimmste Sohn dahergebraust,
Den je der Nord in seinen Lenden trug.
Der Baum steht gut, das Schilfrohr schwankt.
Der Wind verdoppelt seine Kraft und zaust
Und rüttelt an der Eiche, bis sie wankt
Und stürzt. – Da lag sie, deren Haupt den Himmel fühlte,
Doch deren Fuß im Reich des Todes wühlte.

Jean de La Fontaine
Die Eiche und das Schilfrohr 

La Fontaines Museum in Château-Thierry.

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