Kreuzstichvorlage Grimms Märchen - Froschkönig

Vorlage Grimms Märchen Froschkönig

8,33 €

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Der Froschkönig Kreuzstichvorlage



Der Froschkönig - Märchen von Jacob und Wilhelm Grimm.
Zählmuster für Kreuzstich oder Petit Point Stickerei.

Jede Stickvorlage aus dieser Serie ist in zwei Ausführungen vorhanden: bunt auf der Vorderseite und einfarbig auf der Rückseite. Der illustrierten Szene liegt der entsprechende Textauszug in französischer Sprache bei.
Dank des großen Formats (DIN A3 - 29,7 x 42 cm) sind unsere Vorlagen sehr gut lesbar.

Motivgröße : 90 x 90 Stiche

- Auf 12-fädigem Leinen über zwei Gewebefäden: 15 x 15 cm.
- Auf 16-fädigem Leinen über zwei Gewebefäden: 11,3 x 11,3 cm.
- Auf Aïda 5,5 : 16,5 x 16,5 cm.

Achtung: Beim Berechnen des Stoffverbrauchs ist wichtig, genügend Rand um die Stickerei mit einzuplanen!

Für dieses Muster werden 13 Farben Stickgarn benötigt.
Wir empfehlen unser Stickgarn Retors du Nord: 2317, 2012, 2043, 2042, 2041, 2003, 2190, 2028, 2469, 2445, 2443, 2013 und 2005.

Unsere Vorlagen sind in einem hübschen Umschlag aus fester Pappe verpackt. Motiv- und Farbverpackung sind vom Lagerbestand abhängig. Auf der Umschlaginnenseite werden die wichtigsten Stickstiche zusammengefasst.

Vorlage OHNE Stoff und Garn!


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… "Was will der Frosch von dir?"
– "Ach, lieber Vater, als ich gestern im Wald bei dem Brunnen saß und spielte,
da fiel meine goldene Kugel ins Wasser.
Und weil ich so weinte,
hat sie der Frosch wieder heraufgeholt,
und weil er es durchaus verlangte,
so versprach ich ihm, er sollte mein Geselle werden;
ich dachte aber nimmermehr,
dass er aus seinem Wasser herauskönnte.
Nun ist er draußen und will zu mir herein."
Und schon klopfte es zum zweiten Mal und rief:
"Königstochter, jüngste,
Mach mir auf,
Weißt du nicht, was gestern
Du zu mir gesagt
Bei dem kühlen Wasserbrunnen?
Königstochter, jüngste,
Mach mir auf!"
Da sagte der König:
"Was du versprochen hast, das musst du auch halten;
geh nur und mach ihm auf."
Sie ging und öffnete die Türe, da hüpfte der Frosch herein,
ihr immer auf dem Fuße nach, bis zu ihrem Stuhl.
Da saß er und rief: "Heb mich herauf zu dir."
Sie zauderte, bis es endlich der König befahl.
Als der Frosch erst auf dem Stuhl war,
wollte er auf den Tisch, und als er da saß, sprach er:
"Nun schieb mir dein goldenes Tellerlein näher, damit wir zusammen essen."
Das tat sie zwar, aber man sah wohl, dass sie's nicht gerne tat.
Der Frosch ließ sich's gut schmecken,
aber ihr blieb fast jedes Bißlein im Halse.
Endlich sprach er:
"Ich habe mich sattgegessen und bin müde;
nun trag mich in dein Kämmerlein
und mach dein seiden Bettlein zurecht,
da wollen wir uns schlafen legen."
Die Königstochter fing an zu weinen
und fürchtete sich vor dem kalten Frosch,
den sie nicht anzurühren getraute
und der nun in ihrem schönen, reinen Bettlein schlafen sollte.
Der König aber ward zornig und sprach:
"Wer dir geholfen hat, als du in der Not warst,
den sollst du hernach nicht verachten."
Da packte sie ihn mit zwei Fingern,
trug ihn hinauf und setzte ihn in eine Ecke.
Als sie aber im Bett lag,
kam er gekrochen und sprach:
"Ich bin müde, ich will schlafen so gut wie du:
heb mich herauf, oder ich sag's deinem Vater."
Da ward sie erst bitterböse,
holte ihn herauf
und warf ihn aus allen Kräften wider die Wand:
"Nun wirst du Ruhe haben, du garstiger Frosch."
Als er aber herabfiel, war er kein Frosch,
sondern ein Königssohn mit schönen und freundlichen Augen…

Jacob und Wilhelm Grimm
Der Froschkönig