Der Bär und die zwei Gesellen von La Fontaine bunt gestickt

Fabel Jean de La Fontaine Der Bär und die zwei Gesellen

8,33 €

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Der Bär und die zwei Gesellen in Kreuzstich



Der Bär und die zwei Gesellen – Eine Fabel von Jean de La Fontaine.
Zählmuster für Kreuzstich oder Petit Point Stickerei.

Jede Stickvorlage aus dieser Serie ist in zwei Ausführungen vorhanden: bunt auf der Vorderseite, einfarbig auf der Rückseite. Dank des großen Formats (DIN A3 - 29,7 x 42 cm) sind unsere Vorlagen sehr gut lesbar.

Motivgröße: 90 x 90 Stiche.
Auf 12-fädigem Leinen über zwei Gewebefäden: 15 x 15 cm.
Auf 16-fädigem Leinen über zwei Gewebefäden: 11,3 x 11,3 cm.
Auf Aïda 5,5: 16,5 x 16,5 cm.
Achtung: Beim Berechnen des Stoffverbrauchs ist wichtig, genügend Rand um die Stickerei mit einzuplanen!

Es werden noch 10 Farben Stickgarn benötigt. Wir empfehlen unser Stickgarn Retors du Nord2005, 2009, 2013, 2190, 2317, 2332, 2409, 2443, 2445 und 2570.

Unsere Vorlagen sind in einem hübschen Umschlag aus fester Pappe verpackt.
Motiv- und Farbverpackung sind vom Lagerbestand abhängig.
Auf der Umschlaginnenseite werden die wichtigsten Stickstiche zusammengefasst.

Vorlage OHNE Stoff und Garn!

Der Bär und die zwei Gesellen ist auch in der Stickpackung La Fontaines Fabeln - Teil 4 enthalten. 

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Zwei Freunde, die in Geldverlegenheit,
Verkauften Nachbar Kürschner eine Bärenhaut. 
Zwar hatten sie den Bären nur geschaut, 
Doch meinten sie, vom Fang sei's nicht mehr weit. 
Auch hatten sie dem Kürschner anvertraut, 
Dass solch ein Riesenexemplar von Bär 
Wohl nicht zum zweiten Mal zu finden wär. 
Der Winter, sagten sie, der werde heuer kalt, 
Und für zwei Mäntel reiche wohl das Fell. 
Sie lobten ihren Bären dergestalt, 
Als hätten sie ihn schon zur Stell. 
In spätestens zwei Tagen wollten sie ihn bringen. 
Sie nehmen ihren Lohn und eilen in den Wald 
Und finden auch den Bären bald, 
Der schnurgerade auf sie zugelaufen kommt. 
Man fühlt, hier gibt es kein Entspringen! 
Der eine findet, was ihm frommt, 
Und klettert hoch in einen Baum hinein.
Der andre, der kein Glied mehr rühren kann, 
Wirft sich zur Erde, hält den Atem an 
Und stellt sich tot; denn grade fällt ihm ein, 
Dass oft die Rede geht: der Bär verschont 
Den regungslosen Leib, in dem kein Leben wohnt.
Und Meister Petz fällt wirklich drauf herein.
Er sieht den Körper, dem das Lebenslicht entflohn 
Und denkt: Der Mann ist tot – wennschon 
Es möglich ist, dass er sich nur verstellt. 
Weshalb er es für ratsam hält, 
Den Leichnam umzudrehn und zu befühlen 
Und ihm die Schnauze ins Gesicht zu wühlen, 
Um festzustellen, ob der Atem fort. 
»Wahrhaftig, eine Leiche! Wie sie stinkt!« 
Brummt er, als er von dannen hinkt. 
Der andre der Gesellen dort, 
Der auf dem Baum, steigt nun herunter, 
Läuft hin zu seinem Freund, begrüßt ihn munter 
Und meint entzückt, wie schön es sei, 
Dass die entsetzliche Gefahr vorbei 
Und ihre Qualen nur in etwas Angst bestanden.
 »Ja, allerdings,« fügt er hinzu, »das Fell des Bären... 
Doch bitte, willst du mir erklären, 
Welch ein Geheimnis dir Herr Petz gestanden, 
Als er so nah dir ins Gesicht geschaut?« 
»Er sagte nur, man solle nie die Haut 
Des Bären schon zu Markte tragen, 
Eh man nicht ihn, den Bär, erschlagen.«

 Jean de La Fontaine 
Der Bär und die zwei Gesellen

La Fontaines Museum in Château-Thierry.

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