Stickvorlagen nach alten Mustern 

Der Geschichte nach hatte ein gewisser Wittich, Gravurenhändler in Berlin, um 1805 als erster die Idee, mit Temperafarben bemalte Kreuzstichvorlagen anzubieten. Die Idee schlug ein und das Verfahren wurde in mehreren europäischen Ländern nachgeahmt, so in Frankreich durch Monsieur Sajou, einem der Vorreiter auf dem Gebiet der Kreuzstichvorlagen sowie bemalter Vorlagen für Gobelinstickerei. Zuerst bot er mit Wasserfarben bemalte Vorlagen an. Später wurden kleine Stickvorlagebüchlein, die berühmten Sajou-Alben, gedruckt, denen er in der Folge zahlreiche Preise auf Weltausstellungen verdankte.